Studienarbeiten

Hier stellen wir einige Studienarbeiten vor, die zu bestimmten Aufgabenstellungen entstanden sind.

Die Darstellungen sind Ausschnitte aus den Dokumentationen der Studierenden und sollen einen Eindruck vom gestalterisch-praktischen Arbeiten geben. – Konzeptionelle Ausarbeitungen sowie Recherchen und detailliertere Planungen gehören dazu, werden aber in der Regel nicht mit dargestellt. 

(Die Darstellung erfolgt in beiden Spalten, hier und rechts, in gleicher Weise)

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Entwurfs- und Projektentwicklung, Thema „Sitzen”. Dozent: Jan Eisermann

Fotos: Jan Eisermann 

Das 3. Semester präsentiert die Projektergebnisse zum Thema „Sitzen“ im Fach Entwurfs- und Projektentwicklung.
Der ganze Designprozess – von der Ideenfindung bis zu Modellstudien wurde erlernt, erprobt und analysiert.
Sitzkisten für Ergonomiestudien und Anschauungsmodelle in unterschiedlichen Maßstäben wurden gebaut und präsentiert. Gemeinsame wurden die Ergebnisse diskutiert und ausgewertet.  

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Entwurfs- und Projektentwicklung, Thema „Schmuck”, 1. Semester, Dozentin: Carina Primus

 
 

Fotos: Carina Primus
  
Der Workshop beginnt mit den Fragen „Was ist Schmuck?“ und „Warum schmücken wir uns?“.

Über die Antworten der Gruppe, beispielsweise „Schmuck trägt materielle und/oder ideelle Werte.“, „Schmuck ist Kommunikationsmittel.“ oder „Wir schmücken uns um unsere Wertvorstellungen/Ansichten auszudrücken/zu unterstützen.“ nähern sich die Teilnehmer dem Thema.

Die erste Aufgabe besteht anschließend darin, eine Analyse des eigenen Äußeren zu machen, den eigenen „Schmuck“ zu suchen und zu dokumentieren.

Der Schmuckbegriff wird dabei weit gefasst, eine Uhr oder eine Kette gehören genauso dazu wie eine auffällige Frisur, Kleidung, Tätowierungen oder Make-up.

In der zweiten Aufgabe entwickeln die Teilnehmer von der Analyse ausgehend ein persönliches Thema für ihren Schmuckentwurf.

Beispiele: „Ich trage oft T-Shirts mit witzigen Aufdrucken.“ = Schmuckentwurf zum Thema „Humor“; „Ich wechsele alle paar Wochen meine Haarfarbe und probiere verschiedenste Outfits aus.“= Schmuckentwurf zum Thema „Variation“; „Ich mag helle Farben, besonders Grün-, Gelb- und Rosatöne.“ = Schmuckentwurf zum Thema „Frühling“

Die dritte Aufgabe umfasst die Umsetzung der jeweiligen Themen in ausgearbeitete Schmuckentwürfe, die Anfertigung von Modellen und die Präsentation der Projektergebnisse.

 

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Projektgestaltung und -management, Thema: Ruheinseln in der Schlösserachse, 5. Semester, Dozentin: Constanze Unger

Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09

Fotos: Constanze Unger und Seminarteilnehmer

Schlösserachse – Ruheinseln
„Erlebte Natur- und Kulturlandschaft in der Schlösserachse Nordkirchen und Westerwinkel“

Aufgabe war es, für das Naturschutzgebiet zwischen dem Schloss Nordkirchen und dem Schloss Westerwinkel verschiedene Stationen – „Ruheinseln“ – verteilt über das gesamte Gebiet zu schaffen. 

Aus der konzeptionellen Auseinandersetzung mit der regionalen Kultur, Geschichte, Natur und Landschaft sind Bänke, Hocker, Waldliegen, Feuerstellen und Außeninstallationen entstanden, die den Besuchern das Innehalten und Ausruhen in der Natur sowie ein besonderes Erleben der jeweiligen örtlichen Situation und ihrer Szenerie ermöglichen.
Die Resultate von 5 Teams wurden anhand von Funktions- und Anschauungsmodellen sowie digitalen Darstellungen veranschaulicht.

Projektkoordinator war die Naturförderstation im Kreis Coesfeld. Projektpartner die Gemeinden Nordkirchen und Ascheberg, der Biobauernhof Altfeld, das Forstamt Münster, Wald und Holz NRW und der Kreis Coesfeld.

Die Fotos zeigen die Präsentation am 23.10.2009 in Nordkirchen vor verschiedenen am Projekt beteiligten Fachleuten. Das Projekt wurde 2010 fortgesetzt.

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Projektgestaltung und -management, Thema: Design für Alle, 4. Semester, Dozenten: Matthias Knigge, Dr. Peter Neumann, Constanze Unger

Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
Projekt Schlösserachse, Präs. Nov '09
 
 

Bilder: Philipp Berkemeyer (1 - 12), Sebastian Pütz (13 - 18)

Design für Alle – Praxisumsetzung als Bestandteil von: Schlösserachse – Ruheinseln, „Erlebte Natur- und Kulturlandschaft in der Schlösserachse Nordkirchen und Westerwinkel“

Im  Rahmen des Themenprojekts „Design für Alle“ im 4. Semester können sowohl Auftragsprojekte als auch selbst definierte Produkt- oder Interieurgestaltungen für bestimmte Lebensbereiche bearbeitet werden.

2010 wurden nach 2009 erneut Gestaltungslösungen erarbeitet für das Naturschutzgebiet zwischen dem Schloss Nordkirchen und dem Schloss Westerwinkel.
Es ging um

  • die Gestaltung eines barrierefreien Zugangs zu einem neu anzulegenden Biotop in der Nähe des Schlosses, evtl. mit einer Sitzmöglichkeit, die einen Ausblick auf die Flora und Fauna des Biotops bietet, und
  • um die Schaffung eines Aussichtspunktes eventuell in Form eines Baumhauses, der aufgrund seines Standortes eine ungewöhnliche Aussicht auf die umgebende Landschaft bietet.

Beide Orte sollten möglichst vielen Besuchern zugänglich sein und die Gestaltung sollte sich im Erscheinungsbild sowohl der landschaftlichen Situation anpassen als auch ein aus den Besonderheiten des Ortes abgeleitetes eigenes ‚Gesicht’ zeigen.
Die Ergebnisse wurden Vertretern der Gemeinde Nordkirchen und der Naturförderstation im Kreis Coesfeld vorgestellt. Zwei Entwürfe werden vor Ort umgesetzt.

Aussichtsplattform am Schloss Nordkirchen von Philipp Berkemeyer
Beim Entwurf für die Aussichtsplattform am Schloss Nordkirchen legte ich zwei Gedanken zu Grunde. Zum einen wollte ich keine klassische Aussichtsplattform auf die man hinauf steigt, sich umschaut und wieder hinab steigt, vielmehr wollte ich den Weg in die Höhe betonen und eine Gleichberechtigung zwischen diesem Weg und der Plattform zu der er führt erreichen. Zum anderen wollte ich das Bewusstsein der Besucher auf den von ihnen besuchten Bereich, in diesem Fall den Waldrand, lenken. Dies geschieht durch den ständigen Wechsel zwischen Teilen des Pfades die innerhalb und Teilen die außerhalb des Waldes liegen. Hierdurch werden auch Wechselwirkungen der beiden Lebensräume versinnbildlicht.

Steg für ein Kleingewässer von Sebastian Pütz
Am Schloss in Nordkirchen – das als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist – wurde im Herbst 2010 ein Kleingewässer ausgehoben, welches für viele Besucher durch einen Steg zugänglich gemacht werden soll, um die vorhandene Flora und Fauna genießen und erleben zu können.
Mein Ziel ist ein barrierefrei gestalteter Steg der vielen Menschen den Zugang zum Wasser ermöglicht und dessen Sitzgelegenheiten zur Kommunikation anregen und zum Genießen der Sonne und des Wassers einladen. Zudem sollen Amphibienmodelle für möglichst viele Personengruppen zugänglich gestaltet und entsprechend platziert werden.
Der Steg und die Sitzmöglichkeiten sind aus Eichenholz, denn Eichen sind in den Wäldern rund um das Schloss Nordkirchen zu finden und es ist qualitativ hochwertig und langlebig.
Das Geländer ist aus pulverbeschichtetem, dunkelgrauem Stahl. Es passt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Die bordeauxrote Farbe auf den Sitzflächen  steht im Kontrast zu Metall und Holz.
Es entsteht die Anmutung einer Brücke; Tiere können unter dem Steg herlaufen; Lebensraum wird kaum zerstört.
Die Ausstellung der Amphibienmodelle ist seitlich geplant. Dort sollen dem Besucher kurze, informative Hinweise zu heimischen Amphibien, wie beispielsweise dem Grasfrosch gegeben werden.

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Einführung zum Modellbau, Dozent: Bastian Greim

 
 

Fotos: Bastian Greim

Der Einführungsworkshop Modellbau findet in den ersten Wochen des ersten Semesters statt.
Die Teilnehmer lernen dabei die Werkstatt kennen, bekommen eine Einführung in die Bedienung der Maschinen und testen verschiedene Techniken an drei Aufgaben.
Zwei Aufgaben behandeln das Erfassen und maßstabsgetreue Umsetzen von Kleinmöbeln im Maßstab 1:6.
Dabei sollen die gestaltungsrelevanten Details der modellhaft umzusetzenden Designklassiker erfasst und wiedergegeben werden.
In einer dritten Aufgabe wird in Kleingruppen ein Raummodell im Maßstab 1:25 erstellt.
Die Kursteilnehmer sollen dabei einige Vorgaben erfüllen, sind aber in der Gestaltung des Raums und des Mobiliars sowie in der Wahl der Techniken frei.
In anschließenden Analysen in der Klasse werden gute Lösungen herausgestellt, Verbesserungsvorschläge erarbeitet und Erfahrungen ausgetauscht.

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Experimentelles Gestalten, Thema: Tischgeschichten, 3. Semester, Dozentin: Constanze Unger

Fotos: Constanze Unger

Tischgeschichten – über den Tellerrand hinaus


Das Ausgangsprodukt – ein weißer Teller (seriell produziert) – wird umgestaltet zu einem Objekt, das dem Betrachter eine ganz eigene Erzählung bietet. Dabei wird zwei- oder dreidimensional gearbeitet. Die Tellerobjekte sollen zur assoziativen Kommunikation ‚über den Tellerrand hinaus’ anregen.
Materialien: weißer Teller, Keramiplast, Fimo, Papier, Stoff, Draht, Fäden, Farbe, Fundstücke

Bei der Ausarbeitung geht es vor allem um die additive Bearbeitung eines Ausgangsproduktes mit plastischem Material und Farbe sowie um die Erarbeitung und Reflektion von erzählerischen Ebenen in der Entwurfsentwicklung und –umsetzung. 

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Projektentwicklung - experimentell, Thema: Culture Fishing, 4. Semester, Dozentin: Constanze Unger

 

Fotos: Aaron Schaarschmidt, Stefan Winnemöller

Culture Fishing

Reisen, sei es real oder imaginär, kann uns andere Kulturen näherbringen und aus unseren Alltagsgewohnheiten herausholen. Manchmal eröffnen sich dabei neue Perspektiven auf unsere eigene Kultur und Lebensweise und Inspirationsquellen für neue Ideen.
In dem Workshop „culture fishing“ im 4. Semester wird ein gestalterisches Element - ein Ornament, ein Zeichen, eine Form oder eine spezifische Funktion - aus einer ‚fremden’ Kultur (was ‚fremd’ ist, entscheidet jede/r zunächst selbst) mit einem Produkt aus unserer Alltagskultur kombiniert. Das Element kann bearbeitet, verändert oder es können Teile daraus verwendet werden.
Das Ergebnis wird als Produkt oder z. B. anhand einer Collage, Übermalung oder digitalen Bearbeitung präsentiert. Materialien sind nicht vorgegeben.
In der Entwurfsentwicklung werden kulturelle Sichtweisen, Gewohnheiten, Sprachen, Symbole und ihre Anwendung reflektiert.

- Vasenkollektion „BumBum“
Die Kultur des Krieges ist für Aaron Schaarschmidt eine Fremde; die Umwandlung von abgeschossenen Patronenhülsen in die Vasenkollektion „BumBum“ hat entsprechend eine ironisch kritische Seite.

- Zahnputzbecher „Nserewa“
Stefan Winnemöller hat sich mit der Kultur der Ashanti, einer Volksgruppe in Ghana, beschäftigt. Aus der traditionellen Symbolsprache Adinkra, die auch heute noch eine religiöse und kulturelle Bedeutung hat, entlehnt er das vierblättrige Symbol „Nserewa“ – es steht für Reichtum, Überfluss und Wohlstand – für die Grundform eines Zahnputzbechers aus Keramik. Dabei verweist er kritisch charmant auf unseren Wasserverbrauch beim Zähneputzen.

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Entwurfsentwicklung/Berufsübergreifende Techniken, Thema: Ein textiles Produkt, 2. Sem., Dozentinnen: Gesa Dietrich & Constanze Unger

Felix Kaiser
Jan Haßenberg
Mira Schönefeld
Tim ...
Wagener
 

Fotos: Felix Kaiser, Constanze Unger, Manfred Heilemann

Ein Textiles Produkt

Um berufsübergreifende Materialien und Verarbeitungstechniken kennenzulernen, werden in den ersten drei Semestern Workshops in verschiedenen handwerklichen Techniken durchgeführt. Diese Workshops werden teilweise der Entwurfsentwicklung eines Produktes kombiniert.
Im  Workshop „Textil“ wird zunächst in die Verarbeitungstechniken für textile Materialien eingeführt. Dann wird auf der Grundlage des Erlernten ein Produkt entworfen, das ein oder mehrere dieser Techniken aufweist. Der Entwurf wird anschließend als funktionstüchtiger Prototyp oder als Unikat umgesetzt.

Die Ideenentwicklung erfolgt anhand der Erfahrungen mit textilen Materialien – für die meisten der Seminarteilnehmer ein berufsfremdes Material. Möglichkeiten der Bearbeitung von textilen Materialien und der Einsatz von verschiedenen Produktionsverfahren werden erprobt und gestalterisch bewertet.
Das zu entwerfende Produkt soll bezüglich Dimension und Aufwand in Relation zur Fertigung stehen; die Analyse und Recherche zu vorhandenen ähnlichen Produkten und Inspirationsquellen geht der Entwurfsentwicklung voraus.   

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Marktorientierung / Gestaltungskonzepte, Thema: Trends, Design & Ausstellungsgestaltung, 5. Sem., Dozentin: Uta Kurz

Fotos: Uta Kurz und Constanze Unger

Trends, Design & Ausstellungsgestaltung: praxisorientiert und kundennah

In dem Seminar werden Grundlagen der Trendforschung erarbeitet. Aktuelle Tendenzen im Bereich Trend, Farbe, Material, Wohnen und Ausstellungsgestaltung werden detailliert beleuchtet und in praktischen Übungen umgesetzt. Zum Schluss führen gezielte Kundenanalysen über kundenorientierte Farbsysteme und Wohntypen zur Gestaltung einer fiktiven Verkaufsausstellung.

Die Seminarthemen:

  • Megatrends und Wertewandel – Welche Veränderungen werden unsere Gestaltung bestimmen?
  • Basisseminar Farbe: Farbwirkung und Stilwelten in der Gestaltung 
  • Farbe im Raum: Wechselwirkung von Material, Licht und Farbkomposition
  • Grundlagen der Raumgestaltung: Innenarchitektur im menschlichen Kontext
  • Verkaufsausstellung gestalten: Erlebniswelt aus Sicht des Kunden