Gestalterstudierende haben sich unter Leitung von Constanze Unger an der uniart Münster 2004 mit einem Beitrag namens Alichimia-Projekt beteiligt. – Ein Ausflug in die zeitgenössische Kunst mit einer Installation im öffentlichen Raum.
Siehe www.uniart-muenster.de/2004
Durch das Fenster an der vorderen Breitseite der Wissenschaftsbox der Universität Münster können die Passanten in den Container hineinschauen. Dort ist eine kleine Laborwerkstatt zu sehen, in der von Zeit zu Zeit 2 bis 3 junge Leute arbeiten. In der Laborwerkstatt werden auf billigen Gebrauchsprodukten und Materialstücken kleine Ornamente aus Blattgold aufgebracht. Die handwerkliche, labor-praktische Dienstleistung ‚veredelt’ die Ausgangsgegenstände. Diese werden sichtbar ausgestellt, mit einem Kärtchen versehen [siehe rechts oben] und zum Verkauf angeboten.
Der Titel des Projektes spielt auf das italienische Designstudio Alchimia und die Designstrategien von Ettore Sottsass seit Mitte der 70er Jahre an. In dieser Traditionslinie werden „dreidimensionale Thesen” erprobt, minderwertige Materialien mit hochwertigen kombiniert sowie ‚billige’ Alltagsgegenstände mit Ornamenten und Kitsch, um daraus wertgeschätzte Studien und Objekte zu entwickeln.
Arbeits- und Öffnungszeiten des Labors am Drubbel (unterhalb der Lambertikirche) während der uniartmünster-Tage [7. - 14.11.04]: Montag bis Freitag 16.00-19.00 Uhr, Samstag 15.00-18.00 Uhr